Bei älteren Immobilien lohnt sich eine Betrachtung von Gebäudezustand, energetischen Maßnahmen und Liquiditätsreserve, bevor Sie die Finanzierung festlegen.
Diese vier Posten sollten Sie getrennt kalkulieren
- Vereinbarter Kaufpreis
- Kaufnebenkosten, einschließlich Grunderwerbsteuer
- Erforderliche und gewünschte Modernisierungsmaßnahmen
- Reserve für unerwartete Befunde
Eine nachvollziehbare Beispielplanung
Bei 250.000 € Kaufpreis, 45.000 € Modernisierung und 15.000 € Reserve ergeben sich zunächst 310.000 €. Die niedersächsische Grunderwerbsteuer von 5 % auf einen steuerpflichtigen Kaufpreis von 250.000 € entspricht 12.500 €. Die Summe steigt damit auf 322.500 €, bevor Notar, Grundbuch oder gegebenenfalls Makler berücksichtigt werden.
Was sollte vor der Finanzierungsanfrage geklärt sein?
Lassen Sie größere Arbeiten möglichst vor dem Kauf durch Fachleute einschätzen – beispielsweise Dach, Feuchtigkeit, Heizung und Elektrik. Fragen Sie nach schriftlichen Kostenschätzungen und klären Sie, ob einzelne Maßnahmen zeitkritisch sind. Förderungen können eine Rolle spielen, müssen aber für das konkrete Vorhaben und zum Antragszeitpunkt geprüft werden; eine Zusage ist nicht garantiert.

